Der Sommer steht in voller Kraft, die letzten Tage und Wochen waren schon fast zu heiß. Da schmeckt etwas Kühles gut. Ein bißchen sauer, süß und sahnig darf es aber schon sein. Auf einer Feier zum 60. Geburtstag durfte ich diese Köstlichkeit kosten. Vielen Dank an die Rezeptspenderin in der Rhön.

Endlich ist mir klar geworden,
ein Grund des Lebens besteht darin, es zu genießen.

 

Die frischen Stachelbeeren aus dem Garten sind natürlich besser als die aus dem Glas. Diese erlauben uns allerdings, den Kuchen das ganze Jahr zu machen.

Vitainfo:
Der lieblich saure Geschmack der Stachelbeere kommt vier verschiedenen
Säuren: von der Oxalsäure, Weinsäure, Apfelsäure und Zitronensäure. 100g der Frucht enthalten 20 bis 70 mg Vitamin C. Sehr positiv sind auch die Ballaststoffe der harten Schale und der kleinen Kerne zu bewerten.
 
 

Stachelbeerkuchen

Kuchen-Rührteig:
100g  Margarine oder Butter
100g  Zucker
10g  Vanillezucker
4  Eigelb
125 g   Mehl
½ TL.  Backpulver

Auflage:
4  Eiweiß
200g Zucker
100g gehobelte Mandeln

Füllung
1 Glas Stachelbeeren ( ca 750 ml)
1 Päckchen Tortenglasur
1 EL.  Zucker
400ml Sahne
1 TL. Zucker
 

Den Rührteig zubereiten. Eine Hälfte in die gefettete Springform -28 cm füllen. Eiweiss steif schlagen, nach und nach Zucker zufügen. Auf den Kuchenteig geben und 50 g Mandeln aufstreuen.

Bei 175° bis 190° C ca. 20 min backen. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Springform lösen. Die zweite Teiglage backen.

Für die Füllung den Tortenguss nach Vorschrift zubereiten, die abgetropften Früchte aus dem Glas zugeben. Etwas abkühlen lassen und gleichmäßig auf dem ersten Boden verteilen. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und aufstreichen.

Die zweite Teigplatte in 16 Stücke teilen und auf den Kuchen legen.

Etwa 1- 2 Stunden kühlen.
 

Viel Freude beim Backen und genießt den Kuchen mit gutem Appetit und lieben
Freunden.   Eure Brigitta
 

Das nächste Rezept gibt es erst im November, da Brigitta einen längeren Urlaub und eine Erkundungsreise vor hat.

Übrigens habe ich dieses Rezept nach Schottland transferiert unter dem hochtrabenden Namen: "Gooseberry Gateau". Dann muss man den Kuchen natürlich mit Earl Grey Tea zum five-o'clock tea genießen!

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Alle Rezepte im Überblick:
  • August 2005: Traditioneller Apfelstrudel
  • Frühling 2005: Sauerkrautsalat "Liebe Base" und panierte Tofuscheiben
  • Winter 2003/2004: Gemüse Curry, Linsensuppe, gedämpfter Reis
  • Sommer 2003: Stachelbeerkuchen
  • Juni/Juli 2003: Erdbeermenü
  • Ostern 2003: Farbige, wohlschmeckende, gesunde Ostereier
  • Fasching+Fasten: Gemüse-Muffins, würzig und saftig
  • Weihnachten 2002: Heiße Schokolade - Blütentee - Kaffee - Gewürzpunsch
  • Herbst 2002: Rot-gelber Rüben-Salat, Heißes Spinatbrot
  • Sommer 2002: Edelgestreiftes  Früchterondell  im  Grießflammeri  auf Mürbteig 
  • Gemüsefrühsommer 2002: Bulgarisches Salatnest, Blumenkohl-Brokkoli-Auflauf mit bayerischem Mandelkren
  • Wundervolle Gemüsetage 2002:Gebackene Süßkartoffeln mit Hot-Curry-Sauce, Sauerkraut-Konfetti-Salat, Exotische Karoffelsuppe 
  • Frohe weihnachtliche Genießertage 2001: Winter-Salat an gebackenem Crowdie, Paranussbraten im Blätterteigmantel und mehr 
  • Herbst 2001: Neue Kartoffeln mit  Mangold und Kräuterjoghurt
  • Frühsommer 2001: Auberginen-Bruschetta mit Koriander-Tomatensoße, Chicoreé und Fenchel im Tomaten-Negligé 
  • Frühlingswochen 2001: 7-Kräuter-Suppe, Bärlauch-Pesto
  • Der Start ins Jahr 2001: Buchweizen-Pflanzerl, Grünkern-Karotten-Pflanzerl
  • Weihnachtsgenuß 2000: Baseler Leckerli, Mandelplätzchen
  • Der Herbst: Sanft gemuster Kürbis, Quitten-Quark-Tarte
  • Der Hochsommer: Salatkombination, Wildreis-Gemüse-Salat
  • Der Frühsommer 2000: Rettich-Radieschensalat, Zitronenmelissen-Quark mit Erdbeeren

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