Meditation - Qi Gong - Phantasiereise
Märchen - Mandala 











Meditation - der Weg ins Selbst durch Schweigen 

Das Wort meditari (lat.) heißt ermessen, geistig abmessen. Meditation bedeutet nachdenken, sinnende Betrachtung. Es ist stille werden, um mit seinem Urgrund in Kontakt treten zu können - Medizin für die Seele. Durch Musik, ein Gedicht lassen Sie sich anrühren, nehmen aufsteigende Bilder oder Empfindungen an und lassen sie wieder weiterziehen. Sie versenken sich ganz in die innere Ruhe, in Ihre innere Weite. Versenken ist nicht verlieren und Tranzendenz zu gewinnen erfordert viel Geduld und Übung.

Ein Meditierender soll gehen, als ob er einen eiskalten Fluß im Winter durchschreiten würde; sehr behutsam und sehr aufmerksam. 

Laotse
Einige Häuser haben Meditationsräume. Still in sich, doch geborgen in der Gruppe, finden Sie den Halt, den Sie sich nehmen wollen und die Zurückgezogenheit, die Sie brauchen. Auch draußen auf der Wiese kann man meditieren. Durch die Betrachtung einer Landschaft oder des Himmels könn en Sie sich in die innere Freiheit sinken lassen. Gelassenheit und Friede ziehen durch die Seele.

divider.jpg (985 Byte)


Energiesammlung mit Qi Gong












Qi-Gong - Auffüllen der Lebensenergie 

Qi bedeutet Kraft, Lebensenergie, Atem. Gong heißt Übung.
Diese seit Jahrtausenden familiär tradierte asiatische Bewegungsübung ist für jedes Alter geeignet. Es gibt mehr als 5000 verschiedene Übungen, sagt man. Körper und Geist werden durch die Kombination von harmonisch fließender Bewegung und durch die Vorstellung geistiger Bilder gleichzeitig trainiert. Konzentration auf das Tun ist die Folge. Man ist aktiv und erlebt sich ganz bewusst. 

Bewußtes tiefes Atmen, Stille und volle Konzentration auf das Tun sind die Wege des Übens. Der Übende schöpft Energie aus der Natur, er stärkt sein Qi und läßt alles Verbrauchte und Negative von sich abgleiten, aus sich herausfließen. Sie lernen Übungen, die der Stärkung der fünf Yin-Organe dienen. Qi Gong ist also nicht nur irgendeine Art von Gymnastik, es ist eine zielgerichtete, innere Lebenshaltung. 

divider.jpg (985 Byte)

Phantasiereisen und Märchen erzählen

Wer erzählt den Erwachsenen Märchen? In Arabien, dem Land von Tausend und einer Nacht ist Märchenerzähler ein ehrenvoller Beruf. Die Alten und die Weisen sind es, die die Menschen schelmisch erheitern oder sie zum Nachdenken bringen, die den Kern des Problems treffen und ihn durch eine Parabel oder ein Märchen eröffnen. So ist das Problem vielleicht so einfach zu knacken wie eine Mandel.

Es tut so gut, zuspüren, dass Sorgen und Ärgernisse, Probleme und Zweifel klein werden und davonziehen wie Wolken am Himmel. Das Märchen entführt Sie in eine andere Welt. Ob sie heiler ist? Die Beleuchtung von einer neuen Seite macht es, dass Sie schwierige Situationen neu betrachten und kreative Lösungen entdecken. 

divider.jpg (985 Byte)

Das Mandala - ein heiliger Kreis

Mandala ist ein Wort aus Sanskrit, der altindischen Gelehrtensprache. Es bedeutet "heiliger" oder "magischer Kreis". 


Das Mandala - der heilige Kreis








In der Zeitschrft raum&zeit heißt es: Planeten zeichnen kosmische Mandalas. Astronomen entdeckten diese Sphärenharmonie. Eine beeindruckende fünfzählige Sternblume ist als Gesamtausdruck der Bewegung zwischen Erde und Venus zu sehen. Immer größer werdende Teilkreise schlingen sich umeinander und bilden eine Art von Fadenmuster. 
Die Begegnungen von Jupiter und Uranus ergeben in der Raumgeradendarstellung einen sechszackigen Stern.
So ist das Mandala nichts , was der Mensch erfunden hat, sondern etwas was er vorgefunden hat, entdeckt im wahren Wortsinn. Es gibt nichts Neues auf der Erde. 

Im Buddhismus ist die Gestaltung eines Mandalas eine heilige Handlung mit Konzentration, Präzision und Hingabe. Sie dient dazu, sich zu öffnen, einen freien Raum zu schaffen, der mit Freude und Stille, einem inneren Bereitmachen gefüllt wird. Die Meditation ist eine Projektionsfläche, die Fehler und falsches Denken erkennen lässt.
Das Symbol des Mandalas, eines heiligen oder mystischen Kreises findet sich in verschiedenen Kulturen. Der konzentrische Aufbau der alten asiatischen Kreisbilder zeigt den Übergang von einer Stufe oder Dimension zur nächsten, es ist der Weg vom Materiellen zum Spirituellen. 


 


Ein "Mandala" kann auch architektonisch gestaltet sein z.B. eine Stupa. In den megalithischen Kulturen sind kreisförmige Kultstätten zu finden, denken Sie nur an Stonehenge. Spiralen und labyrinthische Formen findet man in allen Religionen. In Ägypten galt der Kreis als Symbol für den Kosmos und Schöpfungsmythos.

In der westlich-christlichen Welt gibt es romanische und gotische Fensterrosen, vollkommene Kreise, die das Licht Gottes in den sakralen Raum fallen lassen - Zeichen der Ganzheit, Harmonie und Kraft. Gott ist Licht. Auch das bekannte Engelsbild der Hl. Hildegard von Bingen ist wie ein klassisches Mandala aufgebaut. 

C.G. Jung, der Schweizer Psychoanalytiker, erkannte die universelle Bedeutung des Mandalas für die Seele. Heute wird in der Psychologie die Mandala-Maltherapie zur Harmonisierung und Heilung eingesetzt. 
 

Die Natur selbst hält uns zur Freude und zur Heilung vielfältige Kreisformen bereit: Schneeflocken, Sonne, Mond und Sterne, symmetrische Blüten die das Auge ergötzen, von denen wir uns heilende Tees und Salbenpräparate machen können. Denken Sie an die Ringelblume. Doch der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bei Brigitta werden die Mandalas bei entspannender Musik gemalt. Eine Duftlampe verströmt erfrischenden oder wärmenden Wohlgeruch. So spendet das farbige Gestalten der Kreis- und Quadratformen Ruhe und Ausgeglichenheit. Jeder ist ganz bei sich selbst. 
 

Die Auswahl von Farbe und Form schenkt ein Stück Selbstentdeckung. Immer mehr Leute trauen sich, ein eigenes Mandala auf leerem Papier zu entwerfen. Das zeugt von verborgener Kreativität und von großer innerer Schöpferkraft.


 
 

 
divider.jpg (985 Byte)

Infos zum Fastenwandern, Tagesplan, Wochenplan

Infos über Fastenseminare

Infos zur Leiterin