Bayerischer Wald 













Der Ort Spiegelau und die Umgebung
Spiegelau, das Tor zum Nationalpark Bayerischer Wald hat ca. 1800 Einwohner und ist seit 1521 einer der tradionellen Glasmacherorte. Das idyllische Großdorf liegt auf ca. 800 Höhenmetern auf welligem Gebiet. Die Gipfel von Lusen und Rachel rahmen es von Osten und Norden ein.

Frauenau, Grafenau, Riedlhütte und Zwiesel:  Die anderen recht bekannten Glasmacherorte mit ähnlich langer Tradition, die einen Besuch wert sind. 

Passau: Die weltoffene Dreiflüssestadt (Donau, Inn, Ilz) ist ca. 90 km entfernt. Altstadt, Dom + größe Orgel in Europa, Fürstbischöfliche Residenz, Römerkastell Boiotro, Veste Oberhaus - könnte auf eigene Faust an einen An - oder Abreisetag besucht werden.

Prag: Die goldene Stadt an der Moldau mit Hradschin, Altstadt und Karlsbrücke liegt 200 km nordöstlich. Ein zusätzlicher Tag (vorher oder nachher) könnte ihr gewidmet werden.
 

Das Hotel 
Landhotel Tannenhof  (800 m), Gastgeber: Frau Stieglmeier und Team
Restaurentchef: Herr Farkas 
Auf der List 27, 94518 Spiegelau, Tel. 08553 / 973-0; Fax -973-200
Früchte und Gemüse vorwiegend aus Bio-Anbau. Bestes Bayerwald-Trinkwasser
Moderne Zimmer mit Dusche und WC, Balkon / Terrasse, Telefon, Teeküche und Kühlschrank; 
2009 erneuerter und vergrößerter Wellnessreich mit Fitneßräumen, Hallenbad (17m x 8m), Sauna, Bio-Sauna., Dampfbad 
Massage und Kosmetik im Haus. Kann zusätzlich bei Anreise gebucht werden. 
E-Mail: landhotel-tannenhof@t-online.de Internet: www.landhotel-tannenhof.de
 
 

Hotel Tannenhof aus der Luft

Die Wanderungen
Der Bayerische Wald ist ein durch Gletscher und Erosion entstandenes Mittelgebirge im Osten Bayerns; er wartet mit zwölf Gipfeln zwischen 1100 m und 1456 m auf. Direkt an den Bayerischen Nationalpark grenzt der tschechische Národní Park Sumava. 
 
 

Zuerst mal kneippen gehen

Kneippen im Moorwasser des Schwarzbaches 
Brrh, ist dieses Kneippbad heute wieder eisig. (Foto: Leo Meyer)
 

Nach dem Füße baden gibt es den guten Apfel als Einstieg in die Früchtewoche.(Foto: Leo Meyer)

Bei einem Wirte wundermild
da war ich jüngst zu Gast.
Ein goldner Apfel war sein Schild,
an einem langen Ast 

Willst du mehr hören, dann komm doch einfach mal!

                          Qi Gong am Morgen auf der Wiese
                    Arme hochnehmen - einatmen - die Sonne umarmen -
 
 
 

Die Früchtewoche: 

Traubentag
Apfeltag
Melonentag
Ananastag
Apfeltag
Traubentag 
und dazu ein paar exotische Früchte: Mango, Papaya, Kiwi, Feigen. 
Als Extra zum Knabbern: Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne 
und zur Stärkung Ingwer
 
 

Zum Frühstück eine hübsch dekorierte Ananas (Foto: Leo Meyer)

von  Chefin Renata Farkas persönlich serviert. (Foto: Leo Meyer)



Und abends isst man in der Früchtewoche bissfest gedünstetes Gemüse oder eine fein gewürzte klassische Gemüsebrühe. 
 
 

Am Seelensteig 

Der Meditationspfad "Seelensteig" ist einer der ersten Wege, die uns in den Wald führen. Wir sehen wie sich die Natur von einem katastrophalen Sturm (Lothar 1987) erholen kann und wie ein verheertes Waldstück neu in nie gekannter Artenvielfalt erstand. Es blüht und grünt und im Spätsommer gibt es schon Blaubeeren. Die im Gegensatz zum Buchinger-Fasten genascht werden dürfen
 
 


 

Wald lehrt uns, 
dass Monotonie den Geist verdüstert
und das Leben gefährdet. 

Die Gegensätze: Windbruch 
 

und dazwischen die zauberhaften Weidenröschen. (Fotos Leo Meyer) 

Nach dem Seelensteig ist eine kleine Stärkung mit Tee willkommen. (Foto Leo Meyer)

Mittagessen im Wald. Bequem auf den Baumstümpfen, Apfel essen und Tee trinken. 
(Foto Leo Meyer)
 
 

In der Gehegezone des Nationalparks Bayerischer Wald 







Ein geruhsamer Tag in der Nationalpark-Gehegezone mit Tierbeobachtung. Wisent und Luchs, Wold und Bär, Uhu und Wildkatze.  Hochmoore und Filze mit Beeren, knisterndes Dickicht 
 
 

Ob es da was zu sehen gibt? (Foto Brigitta)

Ja, der Bär ist los (Foto Leo Meyer)

Und schon wieder Wildtiere. Schaut mal:  der Brotwagen für die Wildschweine. 
(Foto Leo Meyer)

Nix wie weg, Bärbel (Foto Leo Meyer)

Im Hinterhalt unser Fotograf, der aus allen Positionen schießt. (Foto Brigitta)
 
 

Aufstieg von der Fredenbrücke zum Lusen 530 Höhenmeter 









Aus der dunklen Bergkette ragt das kahle Haupt des Lusen. Der in den letzten 30 Jahren vom sauren Regen gelichtete und vom Borkenkäfer zerstörte Wald regeneriert sich wieder. Um die flechtenüberwachsenen, zerborstenen Granitblöcke des Lusengipfels und das Teufelsloch ranken sich so manche Sagen. Rauschende Bäche und dunkle Klausen erzählen von der gefährlichen Holzdrift des 18./19. Jahrhunderts. 
Möglicher Abstieg zur böhmischen Grenze, dem Markfleckl mit seinen drei alten (1662 bis 1804). Grenzmarkierungssteinen Wanderung auf dem Grenzpfad am Schwarzbach und Aufstieg zum Finsterauer Freilichtmuseum. 

Oder auch ganz gemütlich den Winterweg hinab und über das Hochmoor und den Waldhäuserriegel zum Kapellchen in Waldhäuser. 
 
 

Aufstieg über den Ohe-Bachlehrpfad zur ersten Rast an der Martinsklause. (Foto Leo Meyer)
 

Erschöpft vom steilen Anstieg über das Teufelsloch oder vom Gruseln bei der Teufelslegende? Am Plateau ein Päuschen und Blick in die Gipfelwelt von Rachel, Osser und Arber. 
(Foto Brigitta)

Der nächste harte Anstieg über die Himmelsleiter zum Lusengipfel 1373 m (Foto Leo Meyer)

Zum Mittagessen 5 kg Wassermelone, die Leo und Brigitta in den Rucksäcken hochgeschleppten. (Foto Leo Meyer) 

Nach einer so anstrengenden Wanderung tut eine Stunde Ruhe mit einem Leberwickel der Leber und den müden Beinen gut. (Foto: Brigitta)
 

Durch Wald und Flur - bergauf - bergab 
 

Welch eine Kuriosität gibt es zu bestaunen? (Foto Brigitta)
 

Ein Baumpilz (Foto Leo Meyer)

Eine Wanderung in der Felswanderzone zwischen den versteckten Felstürmen im Wald ist für 2009 wieder auf dem Programm.


Pause mit einer kleinen Legende in der Felswanderzone bei Freyung (Foto: Uli Fleck) 
 

Schautafeln lesen - lernen - sich auskennen, wie die Moränen entstanden. (Foto Leo Meyer)
 
 

Aufstieg von der Racheldiensthütte zum Rachelgipfel 550 Höhenmeter 

Die Moränen am Rachel stammen aus der Eiszeit, im letzten Gletschersee des Bayerischen Waldes spiegeln sich Seewand und Rachelkapelle; vorbei an seltenen Pflanzen steigt man zum Felsgipfel. Auch auf dem Rachel haben der saure Regen und der Borkenkäfer sein Werk getan. Vom einst dichten dunklen Wald ist nicht viel geblieben. Heute kann man bis in die Vorberge bei Deggendorf schauen. Dafür gibt es so hohe Heidelbeerstöcke, dass man sich zum Pflücken nicht mehr bücken muss. 

Der Entenflüsterer verfüttert sein Mittagsmahl am Rachelsee (Foto Brigitta)

Endlich am Gipfel. Geschafft im doppelten Sinn. (Foto Leo Meyer)

Am Rachelgipfel 

Wohlverdiente Pause mit Johannisbeer-Schorle im Waldschmitt-Haus (Foto Leo Meyer)
 
 

Die längste Tour am letzten Tag - Der Arber 1456 m 
Zwei Seen - zwei Gipfel 

Mit 1456 m ist der Große. Arber der höchste Gipfel im Bayerischen Wald (Gondelbahn, Skizirkus). Wir gehen den Berg von der einsamen Seite an - vorbei an den schwimmenden Inseln im Kleinen Arbersee, über den Kleinen Arbergipfel, Aufstieg zum Richard Wagner Kopf und auf den Arbergipfel. Abstieg zum Großen Arbersee. Boot fahren möglich. 

Am kleinen Arbersee
Doock dock dock, komm Ente, komm doch. 
(Foto Brigitta)

Unterm Kleinen Arbergipfel die Jugendherberge Chamer Hütte. 
Trauben und Haselnüsse zur Stärkung für den nächsten Anstieg. (Foto Leo Meyer)
 

Arberschutzhaus und Wetterumschwung. Windig wolkig. (Foto Leo Meyer)
 

Alles rauf zum Gipfelfoto am Großen Arber 










Nachtwanderung 2009: Möglichkeit einer  Sonnenuntergangswanderung auf den Falkenstein zu erleben. Führung durch einen Nationalparkwächter 

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Einen Tag in den tschechischen Nationalpark Národní Park Sumava.
Fahrt mit der Waldbahn über Bayr. Eisenstein nach Spicák (Spitzberg). Von dort eine Wanderung mit 280 m Aufstieg zum Certovo jezero (Teufelssee). Querung der europäischen Wasserscheide. Seit 1920 Naturschutzgebiet durch die Hohenzollern-Sigmaringen. Weiterwanderung durch den wunderbaren Wald mit kleinem Aufstieg und am Grenzpfad abwärts zum Cerne jezero (schwarzen See). Mittagspause mit Obst am See. Auf ebenem Weg zurück nach Spicák evtl. Einkehr. Abwärts zum Bahnhof. 


 

Der Teufelssee - certovo jezero (Foto Brigitta)
 


 

übers Wurzelwerk und wilde Wege (Foto Brigitta)
 
 


 
 

zum schwarzen See - cerne jezero (Foto Brigitta) 

Schwarzer See (Foto Klaus Kreuzer)
 

 Das feierliche Abschlussdîner der Woche.
Paprika tricolor mit Reis.
(Foto: Leo Meyer)
 

Der Morgengruß aus der Küche: 
Obstteller Regenbogen 
serviert vom Chef des Hauses Michael Farkas (Foto: Leo Meyer)
 
 

Und dann die Abreise. 










Höhenunterschiede: 100 m bis 550 m. 
Wanderstrecken: 10 bis 16 km;  ca. 4 bis 6 Std.; Pausen; Busrückfahrten und Abkürzungen.
Fahrt mit Igel-Bussen als Auf-oder Abstiegshilfen - 10 bis 15 Euro pro Woche. 
 
 
 

Die Anfahrt
Bahn: ICE von Hamburg/Dortmund - Nürnberg - Kurswagen nach Spiegelau (täglich). Abholung.
Auto: Aus dem Süden (München) über A 92 und B 85. Aus dem Norden (Nürnberg) über die A 3 und B 85.
 
 
 
 
 
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