Altmühltal - grade noch Oberbayern
Schambach 


Nach 10 Fastenwochen im Altmühltal gibt es nun eine Pause. 
Vielleicht gibt es 2012 wieder einen Termin.

Nun genießt einfach mal die Fotos und 
erinnert euch an die schöne und fröhliche Zeit
 
 
 

Der Ort und die Umgebung

Der kleine verträumte Ort Schambach mit etwa 60 Einwohnern liegt im Schambachtal. Eine für das Dörfchen recht großzügige Wallfahrtskirche bestimmt das Ortsbild. Zwischen den bewaldeten Hügeln schlängelt sich der Schambach an den Häusern vorbei auf die Altmühl zu. 

Eichstätt: Katholische Universität, Willibaldsburg, Jura-Museum und andere und die barocke Altstadt zum Bummeln und Einkaufen. 
Kipfenberg: Römer- und Bajuwarenmuseum in der Burg - eröffnet im Dezember 1999
Gaimersheim und Greding: Hallenbäder / Erlebnisbäder zur Entspannung und zum Spaß haben am freien Tag.
Ingolstadt: Historische Altstadt und hochinteressantes Medizinhistorisches Museum und ein Erlebnisbad: Wonnemar. Saunen, Massagen, Rutschen, Wassergymnastik... 
 
 

Hotel zur Linde vom Dachssteig aus gesehen






Das Hotel
Gasthof-Hotel Zur Linde (350 m), Gastgeber: Familie Stiegler
Bachweg 2, D-85110 Kipfenberg-Schambach, Tel. 08465-9415-0; Fax -941540 
Fastenverpflegung z.T. aus eigenem Garten; stilles Mineralwasser.
Moderne Zimmer mit Dusche + WC, meist Südbalkon; Telefon; Kneippanlage 5 min entfernt
neu erbaut 2009: Biolgischer Badeteich und Blocksauna 
E-Mail: info@zur-linde-schambachtal.de  Internet: www.zur-linde-schambachtal.de 
 
 

Qi Gong am Morgen
Meditation oder Entspannungsübungen im Kaminstüberl 
und 
draußen in der frischen Luft die chinesischen Übungen Qi Gong = Kraft/Energie Übung 

Alle sind mit großem Ernst dabei und füllen ihre Energie für den Tag auf. 





Die Wanderungen
Mitten im Herzen Bayerns, am geografischen Mittelpunkt, wo die Römer den Limes bauten und die Bajuwaren ihren Ursprung vermuten, fand das Flüßchen Altmühl nach der letzten Eiszeit seinen Weg durchs verlassene Urstromtal der Donau und fließt nun bescheiden zwischen den Hügeln unter den weißen Jurafelsen dahin, außer es trägt gerade Frühlingshochwasser - dann versperrt es uns sogar einen Wanderweg und wellt selbstbewußt sogar über die Brücken dahin. 

Die Wandermöglichkeiten sind vielfältig. 

Im Hof des Gasthof-Hotel "Zur Linde". 
Gleich geht es los über den Dachssteig oder ins Katzental!

Die neuen Fotos von 2010
von unserem Starfotografen Leo Meyer

Pause im verschneiten Buchenwald

Die drei  voran oder hinterdrein? 

An der Limesbuche im Tala bei Gelbelsee. 1000 Jahre soll sie alt sein. 

Vor 2000 Jahren lief hier der Limes, der Grenzwall, den sich die Römer zum Schutze vor den gefährlichen Bajuwaren bauten. 


 

Gleich geht es rauf, auf den nachgebauten römischen Wachturm.

Sich nochmal von der besten Seite zeigen, bevor es weitergeht.

Spinnen! Wie das wohl geht?
 
 

Fotos aus den Jahren 2000-2009

Den Römerweg hinauf durchs trockene raschelnde Buchenlaub. (Foto: Leo Meyer)
 
 
 
 

Wildromantisch bergauf am Dachssteig (Foto: Leo Meyer)

Erste Rast an der Steinzeithöhle, wo sich vor 30 000 Jahren Bison und Wollnashorn Guten Abend sagten. Wo vor 10 000 Jahren die Jäger Unterschlupf fanden. (Foto: Leo Meyer)





Im frühlingshaft, lichtdurchflossenen Mischwald aus Föhre und Buche gibt es Kraftplätze, auf denen wir verweilen wollen; sie lassen sich oft an besonderen Bäumen erkennen.

In der Arnsberger Leite auf Naturpfaden (Foto: Rudi Schermer)

Burgställe und Schanzen sind häufig auf  geomantischen Punkten errichtet. Wir wandern hinter den bizarren, weißen Jurafelsen im Naturschutz-Gebiet Arnsberger Leite. Besondere Bäume wachsen auf magischen Plätzen. 
 
 


So stachen vor 10 bis 15 Jahren die weißen Jurafelsen der Arnsbergerleite aus dem Kiefernwald hervor (Foto: Brigitta) 
 
 

2009 Weil sie bröckeln und absturzgefährdet sind werden sie jährlich geschleiftt. 
(Foto: Leo Meyer) 
 
 

Rundwege in den Buchenwäldern oberhalb der Altmühl mit romantischen Moosplätzen zum Rasten. (Foto: Leo Meyer)






Von dort oben haben wir einen Blick auf die romantisch dahinmäandernde Altmühl im Tal

(Foto: Rudi Schermer)
 

Belebte Landschaft mit Brigitta und Rudi (Foto: Judith Hoffmann)






Eine hübsche Ansicht und eine gute Aussicht auf das Altmühltal bietet auch der Bergrücken auf dem die Burg Arnsberg steht. 

Da, guck mal: Burg Arnsberg und Brigitta (Foto: Rudi Schermer)

Auf der Burg Arnsberg kann man sich trauen lassen und außerdem gibt es eine kleine Hochzeitskapelle für den kirchlichen Segen. Weltlich ist es im Biergarten mit freundlicher Gastronomie. 
 
 



Über den Bierweg geht es flott bergab (Foto: Leo Meyer)
 
 

Rast im Sonnenschein und Honig zur Stärkung (Foto: Leo Meyer)






Eine Wanderung durch die Gungoldinger Heide. die mit  70 ha  das größte Naturschutzgebiet in Bayern ist, ist ein unbedingtes Muß. Durch menschlichen Eingriff, nämlich durch die Wanderschäferei,  entstand diese  Wacholderheide, eine karge Landschaft mit Magerrasen:  Stachliger Wacholder, Kiefern. Ein prächtige Artenvielfalt, die in dieser Nische der Natur Heimat gefunden hat. Seltene Blumen: Schachbrettblume, Orchideen, Enzian, Silberdistel, die violette Küchenschelle und die blaue Kugelblume. Heuschrecken wie die rotflügelige Schnarrschrecke, blauflügelige Ödlandschrecke, Vögel z.B. der Neuntöter und verschiedene Schmetterlinge. 
 
 

Abstieg von Gungolding, wo eine  imposante Kirche steht. 
Erst ins Tal und gleich der Aufstieg in die Heide. (Foto: Brigitta) 

Die außergewöhnliche Landschaft ist durch blanken Fels, Geröll, nackten Rohboden, Kurzrasen, Hecken und Wäldchen gekennzeichnet. In dieser besonderen Mischung von geologischen Gegebenheiten haben kleine Tiere ihre Nische gefunden. z.B. die Schnarrschrecke, eine Heuschreckenart. 
 
 

Bizzarer Wacholder, Gras und Felsrücken (Foto Brigitta) 

 Rast in der Gungoldinger- Wacholderheide (Foto Judith Hoffmann)
 
 
 

Ausruhen nach dem Besuch der Keltenschanzen - Sitzen und Tee trinken 
(Foto: Leo  Meyer) 





Die kleinen und oft einsamen Wege im dunklen Wald sind gut begehbar und die schmalen Steige, die sie verbinden, lassen noch Elfen und Zwerge ahnen. Seltene Pflanzen wie der Seidelbast sind anzutreffen.

Betäubend duftender Seidelbast (Foto Brigitta)
 
 

Schlafen, ruhen, meditieren auf einer sonnigen Waldwiese im Katzental. 
                                            (Foto. Brigitta) 
 
 
 
 

Suchaktion - Wohin hat sich der Tee verschloffen? (Foto: Leo Meyer) 
 
 

Fastenwanderleiterin - Quo vadis? (Foto: Leo Meyer)
 
 

Tee gefunden. Weg gefunden. Frisch bergan auf den Michelsberg (Foto: Leo Meyer)
 
 

Belohungshonig nach dem Anstieg von 150 Metern (Foto: Leo Meyer)





Wir erwandern den Michelsberg (507 m), besuchen die alten Festungsmauern des Bollwerks gegen die Ungarn und steigen über den Schlossersteig ab in den kleinen Ort Kipfenberg. 

Vom Michelsberg Blick auf den Ort Kipfenberg (Foto: Rudi Schermer)
 
 

Gruppe in der Ruine der Michelskapelle (Foto: Brigitta)
 
 

Leberblümchen auf dem Michelsberg (Foto: Leo Meyer)

Über den Schlossersteig in der Diretissima hinab direkt nach Kipfenberg 
(Foto: Leo Meyer)

Die Legende mit der Kipfenberger Geiß soll wahr sein. Wir werden sie hören und wir werden dabei sehr an einen Schildbürgerstreich erinnert. Entscheiden dürft ihr selbst. 
 
 

Brigitta mit der Geiß (Foto: Rudi Schermer)
 
 

Auf dem anderen  Hügel von Kipfenberg erwartet uns das 1999 eröffnete 
Römer-und Bajuwarenmuseum mit der beeindruckenden Grablege eines bayuwarischen Hünen. .

Das Römermuseum von Marktplatz Kipfenberg aus (Foto: Rudi Schermer)







Außerdem gibt es in der Region etliche Höhlen, zwei davon wollen wir besuchen. In eine werden wir sogar absteigen - keine Angst vor Klaustrophobie. Bundschuh schreibt 1799 - sie geht mehrere Klafter tief unter die Erde, kann wohl um die 100 Mann fassen und ist mehr als 20 Schuh hoch. 
 
 


 

Eingang zur Arndthöhle 80 Stufen bergab und dann hinein in die Höhle (Foto: Leo Meyer)



 
 

Freier Tag z.B. Baden + Saunen z.B. in Gaimersheim 

oder 
Fahrt nach Eichstätt - Museum, Figurenfeld, Hortus Eystettensis.

Der Eichstätter Kräutergarten (Foto: Rudi Schermer)

Der gelbe Eisenhut, zwar nicht so düster wie der blaue, doch genauso giftig. 
Anwendung in der Homöopathie

Der weiße Fingerhut mit Hummel. Digitalis officinalis, ein Herzmittel 



Wer nun eine Woche brav und tapfer gefastet hat, der verdient eine Belohnung. Die beste Belohnung ist natürlich die größere Körperbeweglichkeit, die seelische Gelassenheit und die straffere Figur. Doch nach dem Fasten darf auch wieder gegessen werden. 
 

Voila: Der Rohkostteller mit knackfrischem Gemüse (Foto Brigitta)

könnte auch sein, dass es kühl wird und wir uns an Gemüsestreifen mit Lauch-Ingwer-Sößchen laben. 

















Höhenunterschiede: 50 m bis 150 m; 
Wanderstrecken: 10 bis 15 km; ca. 4 - 5 Std.; plus ausreichend Pausen.
 

Die Anfahrt
Bahn: Eichstätt Schambach 18 km. Vom DB-Bahnhof Strecke Nürnberg - Ingolstadt gibt es eine S-Bahn Verbindung (6 km) zum Stadtbahnhof Eichstätt. Mit dem Bus weiter. Abholung von der Bushaltestelle. Mit leichtem Gepäck auch 2 km Fußweg, falls Ihr wollt. 
Auto: Ob aus Norden oder Süden - auf der A 9 bis Ausfahrt Altmühltal bzw. Ausfahrt Lenting.
 
 
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